Kommentargottesdienst am 15. November

Der nächste ökumenische Kommentargottesdienst am Donnerstag, den 15. November 2018 um 19 Uhr in der Christuskirche in Straubing hat ein aufwühlendes Thema und einen engagierten Kommentator zu bieten. „SeaEye – wer schaut eigentlich noch hin?“ heißt das Thema zu dem Daniel Zwickl-Wieland, Ergotherapeut und Kirchenvorsteher der Christuskirche als Kommentator Stellung nehmen wird. Er ist selbst als Teil der Crew auf einem Einsatz von ‚SeaEye‘ dabei gewesen. Das Schiff fährt für die Regensburger Hilfsorganisation gleichen Namens auf dem Mittelmeer um Menschen zu retten, die auf der Flucht in Seenot geraten und rettet sie vor dem Ertrinken. Davon und von derzeitigen Bedingungen für die Seeretter wird Daniel Zwickl-Wieland berichten. „Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath. Auf der einen Seite steht die private Organisation Sea-Eye, die mit zwei alten Schiffen gegen viele Widerstände weiterhin auf dem Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten will. Auf der anderen Seite stehen die europäischen Staatsmächte, die heilfroh sind, dass die Flüchtlingszahlen steil nach unten gegangen sind - und die es den privaten Rettungsorganisationen auf dem Mittelmeer schwermachen, ihre Mission zu erfüllen.“ Damit wird natürlich auch der ethische Aspekt im Blickpunkt stehen. Können wir wegschauen, wenn Menschen nicht zuletzt durch unser Wirtschaften in anderen Ländern in Not geraten? Oder müssen wir hinschauen, weil durch den gut gemeinten Einsatz vielleicht ungewollt Schlepper unterstützt werden?

Den Co-Kommentar wird Pfarrer Heinrich Weber halten und damit versuchen, eine biblische Sicht auf die Fragestellung des Themas zu werfen.

Musikalisch wird dieser Kommentargottesdienst von A.R.T., dem Musikstudio von Andy Ruppert gestaltet. Nach dem Kommentargottesdienst findet im Bonhoeffer-Saal der evangelischen Christuskirche ein Podiums-Gespräch mit dem Kommentator und dem Co-Kommentator unter der Leitung von Pfarrer Hasso von Winning statt. Dieses Gespräch leitet über zu Unterhaltungen an den Einzeltischen, die dann engagiert weitergeführt werden.

Im Gemeindesaal wird zu einem Buffet mit einem Imbiss und Getränken eingeladen. Jeder darf aber gerne etwas für das Büffet mitbringen, damit es vielfältig und reichhaltig wird.